{Let`s talk about} Stress, Ängste und Druck

Hallo.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Leana schreibt endlich mal wieder einen Beitrag. Sie ist doch noch da. Und ja das wird quasi die Erklärung, warum ich so lange weg war, obwohl ich im Sommer noch so motiviert Lesechallenges angekündigt habe.

Tatsächlich habe ich seit den Sommerferien kein Buch mehr gelesen und mich auch nicht um den Blog gekümmert. Denn tatsächlich kommt mir das wahre Leben in die Queere.

Der Buchblog ist entstanden als ich nichts in meinem Leben hatte. Es gab damals nur mein Freund, Serien und Bücher. Wirklich mehr Freunde hatte ich nicht beziehungsweise habe ich bis vor den Somemrferien noch alles unter einen Hut bekommen. Jetzt habe ich plötzlich sehr viel Kontakt mit anderen Menschen, habe E-Gitarre spielen als mein neues Hobby gefunden und genrell dreht sich alles gerade ohne Bücher weiter.

Dazu kommt der Stress mit der Schule und Bewerbungen. Ich habe einfach keine Zeit mich um Twitter und den Blog zu kümmern und ehrlich gesagt habe ich dazu auch wenig Interesse und Motivation.

Ich möchte jetzt dennoch wieder mehr lesen und auch Beiträge schreiben, selbst wenn sie nicht immer buchrelevant sind. So meine ich zum Beispiel musik-, serien-, und filmrelevante Themen.

Ich hoffe ihr kommt damit zu recht.

Schriftzug Lele3

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[LET’S TALK ABOUT] Mein Leben und ich – oder wieso ich Rachel Berry bin

Meine Lieben, es ist fast schon wieder ein Monat vorbei seit ich meinen letzten Beitrag gepostet habe und so lange ist es her, seit ich mein letztes Buch beendet habe. Im heutigen Let’s talk about möchte ich darüber schreiben wieso ich keine Zeit mehr für den Blog habe. Ich weiss das dies ein Blog über Bücher, Filme und Serien ist, dennoch habe ich momentan so viel zu sagen und keiner der mir freiwillig zuhört, weswegen ich diesen Beitrag nun doch schreiben werde.

Zuerst einmal habe ich vor ein paar Wochen mein Studium angefangen, worauf ich mich seit über einem Jahr tierisch gefreut habe. Schon am ersten Tag war ich sehr nervös, weil ich nun mal nicht gut bin im neue Leute kennen lernen. Zum Glück oder nennen wir es lieber Schicksal, habe ich in den ersten fünf Minuten per Zufall jemand getroffen der in meiner Klasse ist und der unglaublich nett ist. Leider hat es sich aber hier schon mit den guten Sachen. Meine Klasse besteht aus über 20 Studentinnen und Studenten und ich fühle mich bereits jetzt schon wieder als Aussenseiter. Es gibt schon jetzt eine Gruppen mit den ,,Beliebten und Schönen“ und mich, die traurig auf einem Stuhl alleine bleibt. Ich komme mir vor als wäre ich Rachel Berry, nur nicht so hübsch und ohne Quarterback der heimlich auf mich steht.

Daneben bin ich umgezogen und auch hier komme ich mir manchmal nicht gewollt vor. Um es kurz zu machen, ich bin trotz neuen Leuten einsamer als ich jemals war. Kennt ihr das Gefühl das ihr keinen Platz im Leben habt und einfach so vor euch hin lebt ohne Sinn? Natürlich darf man die Maske ,,Everything is perfect“ nicht vergessen, welche ihr gegenüber anderen aufsetzten müsst das ja niemand etwas merkt. Meine Devise ist immer gewesen, nicht aufzufallen und möglich mit niemand Streit anfangen. Es ist aber schon ziemlich hart, wenn man es einmal anders machen möchte und sich einfach nichts, GARNICHTS ändert. Vielleicht stimmt mit mir auch etwas nicht, aber ich habe es langsam satt mich immer so ungewollt und wie ein Insekt auf der Frontscheibe zu fühlen.

Haben wir nicht alle diese Vorstellung im Studium die schönste und erinnerungsträchtigste Zeit unseres Lebens zu verbringen? Mit lieben Menschen um die Häuser ziehen, zusammen betrunken in den Vorlesungen erscheinen und einfach Spass zu haben? Die Wahrheit sieht anders aus. Freitagabend sitze ich mit Tränen in den Augen zuhause vor dem Computer und schaue Glee. An manchen Tagen starre ich beim Bahn fahren aus dem Fenster und überlege mir einfach abzuhauen, irgendwo hin wo mich niemand kennt und ich nochmal von vorne beginnen könnte. Leider habe ich das Gefühl, dass das auch nichts ändern würde.

Die meiste Zeit hänge ich also nun meinen Träumen nach und male mir aus wie das Leben sein könnte, wenn ich in einem Film leben würde. Ein netter Junge von nebenan den ich an der Uni sehen würde und der mich genau so mag wie ich bin. Wir wären glücklich und ich würde vor Freude mit allen tanzen. Doch wo bliebe die Lektion, welche das Leben uns erteilen will?

So werde ich mit grosser Wahrscheinlichkeit auch diese Woche wieder alleine bleiben, ,,The Show must go on“ von Queen hören und mir meine Maske aufsetzten. Ihr wisst ja was man sagt, das Leben ist nicht dafür da um glücklich zu sein.

 

Schriftzug Laura

 

[REZENSION] Nevernight – Die Prüfung

Buch: Nevernight, die Prüfung

Autor: Jay Kristoff

Reihe: Ja, Band 1

Original: Englisch

Erschienen: August ’17

Klappentext: In einer Welt mit drei Sonnen, in einer Stadt, gebaut auf dem Grab eines toten Gottes, sinnt eine junge Frau, die mit den Schatten sprechen kann, auf Rache.
Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio grossgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die »Rote Kirche«. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschliessen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der »Roten Kirche« machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet …(Quelle: fischer tor)

Meine Meinung

Nevernight ist ein Buch, welches ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Eigentlich stehe ich nicht auf diese Art von Fantasybücher, dennoch wurde ich zum Kauf dieser Geschichte überredet. Warum das Buch haarknapp dann doch 5 Sterne von mir erhalten hat, erfahrt ihr jetzt:

Wo soll ich nur anfangen….. Der Weltenaufbau in Nevernight ist äussert eindrucksvoll und lässt eine Menge Spielraum für Interpretationen zu. Gottesgrab ist wie der Name schon sagt, auf einem Skelett eines toten Titanen erbaut worden und demensprechend wurden die Viertel in dieser Stadt nach den verschiedenen Bereichen des Skelettes benannt. Auch die Idee mit den drei Sonnen mag Kritikerin nicht sehr originell vorkommen, meiner Meinung nach habe ich aber etwas vergleichbares noch in keinem Buch gesehen. Besonders erstaunt hat mich die Schule der Assassine die ,,rote Kirche“. Ich möchte aufgrund von Spoilern nicht allzu sehr ins Detail gehen, aber ihr Aufbau und Bedeutung in der Geschichte fand ich genial.

Das Hauptargument warum ich mich schliesslich doch für dieses Buch entschieden habe (neben den unzähligen Blogposts, Instagrammbilder und Twittermitteilungen) war die Gegenwart der Götter. Sie sind im ganzen Buch präsent, auch wenn sie nie wirklich auftauchen. Jay Kristoff hat mit Nevernight durchaus einen erwachsenen Variante von Percy Jackson geschrieben, bei welchem die verschiedenen Göttern am Weg unserer Protagonisten beteiligt sind.

Dieser Weg ist als Leser einfach unglaublich interessant und atemberaubend mitzuerleben. Mia als Charakter vereint sowohl die guten, wie auch die schlechten Eigenschaften der Menschen und als Protagonisten gehört sie für mich zu den eindrücklichsten Personen in der Bücherwelt. Ich konnte ihre Handlungen immer nachvollziehen und obwohl ihre Vergangenheit und Gegenwart nicht einfach sind, um nicht zu sagen einfach schrecklich, hatte ich nie das Gefühl mit ihr Mitleid haben zu müssen. Sie ist sehr stark und ich an ihrer Stelle hätte genau das Gleiche gemacht.

Auch mit den Nebencharakteren hat Jay Kristoff bei mir punkten können. Sowohl Tric wie auch die verschiedenen Lehrpersonen waren individuell gestaltet und mit so vielschichtigen Persönlichkeiten ausgestattet worden, dass man als Leser mit dem Verarbeiten dieser kaum mehr hinterher kam.

Obwohl mir im Vorfeld häufig vom eher schwierigen Schreibstil berichtet wurde, kann ich diesem Argument nur bedingt zustimmen. Jay Kristoff schreibt im vielen Metaphern und sehr bildlich, mein Lesefluss stört das aber nur bedingt. Auch die Idee mit den Fusszeilen fand ich cool, wenn auch etwas störend.

Bevor wir noch zu den Kritikpunkten kommen möchte ich hier nur kurz einen Satz zum Ende sagen: What the hell!! Die letzten ca. hundert Seiten habe ich nicht vorhergesehen und der Autor hat mich perfekt auf die falsche Fährte geführt. Eine Meisterleistung.

Bis hier her liest sich meine Rezension wie eine Lobeshymne, was das Buch eigentlich auch verdient. Aber, mussten diese Erotikszenen wirklich sein?!! Wenn ich Lust auf solche Sachen hätte, würde ich mir Fifty Shades of Grey holen. Diese Szenen haben mir das Buch fast versaut und ich verstehe einfach nicht warum genau das für die Geschichte notwendig war. Klar ist Evernight kein Jugendbuch und laut dem Autor waren diese Erfahrungen für Mias Persönlichkeitsentwicklung wichtig, aber übertreiben muss man es nicht.

Fazit

Evernight hätte das Potenzial zum meinem absoluten überraschenden Jahreshighlight, leider wurde das jedoch durch die völlig unnötigen Erotikszenen brutal gedämpft. Trotzdem werde ich dem Buch haarscharfe 5 Sterne geben, weil Jay Kristoff mich mit allem anderen überzeugen konnte.

 

Schriftzug Laura

[REZENSION] Zwei an einem Tag

Buch: Zwei an einem Tag

Autor: David Nicholls

Original: Englisch

Erschienen: Mai ’11

Klappentext: Gerade stelle ich mir dich mit vierzig vor!« Es ist der 15. Juli 1988, und Emma und Dexter, beide zwanzig, haben sich bei der Abschlussfeier kennengelernt und die Nacht zusammen durchgemacht. Am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in den zwanzig darauffolgenden Jahren? Werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können, weiterhin immer gerade knapp verpassen?

Meine Meinung

Zwei an einem Tag fiel mir spontan bei meinen Verwandten Zuhause in die Hände und da ich den Film damals unglaublich langweilig fand, wollte ich der Geschichte rund um Emma und Dexter in Buchform eine zweite Chance geben. Vorneweg sei gesagt, das dass Buch definitiv besser ist als der Film, leider aber auch nicht ganz zu überzeugen weiss. Wieso und weshalb, kommt jetzt:

Die Geschichte beginnt mit der Nacht, welche Dexter und Emma auf dem College ,,zusammen“ verbringen und grossen Einfluss auf ihr weiteres Leben haben wird. Mir persönlich war es beim lesen schleierhaft, wieso die beiden sich seit dieser Nacht nicht mehr vergessen können. Meiner Meinung nach haben die beiden nichts gemeinsam und unvergesslich war diese Zeit auch nicht wirklich. Trotzdem verfolgt man als Leser die ,,Liebesgeschichte“ der beiden über die Jahre hinweg, bis sie sich schlussendlich irgendwo wieder treffen und sich plötzlich auf diese Nacht besinnen und wie sie einander doch lieben würden. *Hier bitte Geigenmusik und fliegende Rosenblätter vorstellen*

Kennt jemand von euch ,,Love Rosie“? Zwei an einem Tag hat ein ähnliches Konzept, welches aber viel schlechter umgesetzt wurde. Ich fand die Chemie zwischen Dexter und Emma hat nicht gestimmt und das Konstrukt um ihre ,,Beziehung“ war unglaubwürdig und teilweise sehr nervig. Während Emma dem Typen das ganze Buch lang hinterher trauert und vor sich hin jammert, geniesst Dexter das Leben bis ihm einfällt das es da ja noch eine Frau gab. Mehr als einmal wollte ich Emma richtig durchschütteln.

Apropos durchschütteln und aufregen, zum grössten Kritikpunkt komme ich ja erst noch: Dexter. Ein unglaublich arrogantes Arschloch, welcher die Anderen nur benutzt und sich dann wundert wieso niemand mehr da ist. Dexter war mir so dermassen unsympathisch so was habe ich in Bücher wirklich selten.

Dadurch das man die beiden Charaktere ihr ganzes Leben lang begleitet, wurden die Kapital dementsprechend gestaltet. Jedes Kapital beschreibt einen anderen Tag und das Datum ist jeweils die Kapitelüberschrift. Das Buch ist ausserdem in verschiedene Teile unterteilt, welche ca. einem Jahrzehnt im Alter der Charaktere entspricht.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen aber sonst nichts besonderes.

Fazit:

Obwohl ich ,,Love, Rosie“ wirklich mochte, konnte mich ,,zwei an einem Tag“ nicht überzeugen. Neben den unsympathischen Protagonisten, war mir das ganze zu unglaubwürdig. Zum Ende sage ich jetzt besser mal nichts. Von mir gibt es 3/5 Sternen

Schriftzug Laura

 

[SUB DEN SOMMER] Fazit

Vor ein paar Wochen habe ich voller Motivation über meine Teilnahme an der Sommer Challenge berichtet. Leider ist die Challenge letztes Wochenende zu Ende gegangen. In den letzten zwei, drei Wochen ist meine Motivation und meine Leselust in die Ferien geflogen und hat mich heulend und alleine zurück gelassen. Von den insgesamt 15 Aufgaben habe ich 6.5 erfüllt und meinen SUB nicht nachhaltig verkleinern können. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung an was das es lag, dass ich mich zu nichts mehr aufraffen konnte. Es ist ein wenig seltsam und sehr, sehr nervend. Trotzdem möchte ich euch heute die ,,sechs“ Bücher, welche ich gelesen habe vorstellen. Ich habe die Bücher jeweils nach den Aufgaben geordnet.

Aufgabe 6 Lies das eine Buch aus einem anderen Genre auf deinem SUB:

Als drittes Buch habe ich American Assassin beendet und ich muss gestehen, ich liebe dieses Buch. Es ist unglaublich spannend und hat einen Protagonisten, welcher einem durch seine Art in seinen Bann zieht. In diesem Buch geht es um Mitch Rapp, der seine Freundin bei einem Terroranschlag verliert. Daraufhin beschliesst er sich an den Verantwortlichen zu rächen. Die Geschichte dient übrigens auch dem gleichnamigen Film als Vorlage, welcher im Herbst ins Kino kommen soll. Ich bin sehr gespannt wie sie das Buch umsetzten.

4/5 Sternen

 

 

Aufgabe 10 Lies ein typisches Sommerbuch:

Vom Klappentext her klang ,,der Engel von Paris“ damals in der Vorschau nach einem süssen, lockeren Sommerbuch im Jugendbuchbereich. Beim ersten Lesen bzw. beim durchblättern habe ich aber schnell festgestellt, dass es definitiv kein Jugendbuch ist und so habe ich es bis jetzt auf dem SUB versauern lassen. Gleich am ersten Wochenende der Challenge habe ich mich aber dazu entschlossen, dem Buch noch einmal eine Chance zu geben und wurde dieses Mal positiv überrascht. Der Engel von Paris erzählt die Geschichte von Marie der ihr Schutzengel begegnet und sich gehörig in ihr Leben einmischt. Das Buch sticht deshalb aus der Menge heraus, weil sowohl die Hauptperson wie auch die Nebencharaktere kein einfaches Leben haben und alle ihren Rucksack zu tragen haben. Die Idee mit dem Schutzengel fand ich wunderschön und am Ende musste ich fast weinen. Eine melanchonische und unterschwellig traurige Geschichte, welche aber zu überzeugen weiss. 4.5/5 Sternen

 

Aufgabe 11 Lies ein Buch mit Sommerfarben auf dem Cover:

Eine zeitlang war ich total abhängig von den ,,Freche Mädchen, Freche Bücher“ – Bücher von Bianka Minte-König. Vor ein paar Jahren habe ich per Zufall ihre Reihe für Erwachsene entdeckt und konnte nicht widerstehen. Leider konnte mich die Geschichte auch hier beim ersten lesen nicht überzeugen und so versauerte das Buch seither auf dem SUB. Spontan habe ich es dann aber für die Challenge ausgewählt und siehe da, das reifen auf dem Stapel hat nicht geschadet. Dieses mal mochte ich das Buch sehr und habe es innerhalb von zwei Tagen durch gehabt. Als Leser fühlt man sich sofort in die Zeit der Jugendbuchreihe der Autorin versetzt, auch wenn ,,Liebe? Jetzt sofort!“ deutlich für Erwachsene geschrieben wurde. 3.5/5 Sternen

 

Aufgabe 5: Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest

 

 

Bei der Umfrage haben sich die Twitteruser deutlich für ,,The Hate U Give“ entschieden. Meine mehr oder weniger ausführliche Meinung zu diesem Buch findet ihr in meiner Rezension hier auf dem Blog.4/5 Sternen

 

 

 

Aufgabe 12: Lies ein Buch das nicht 2017 erschienen ist

2014 oder 2015 habe ich das Taschenbuch zu ,,Engelsnacht“ geschenkt bekommen und seither liegt es auf dem SUB. Ich denke es liegt dort, weil ich sehr viele schlechte Meinungen zu dem Buch gelesen habe und selbst letzte Woche wieder mitbekommen habe, wie jemand die Geschichte in der Luft zerriss. Trotzdem habe ich mich in der letzten Woche der Challenge an den Wälzer getraut und ehrlicherweise fand ich es nicht unglaublich schlecht. Es weist zwar ziemlich viele Klischees aus dem Jugendbuchbereich auf und der Klappentext enthüllt bereits das grosse Geheimnis, dennoch fand ich es angenehm zu lesen und auch ein klein wenig spannend. Ob ich die Reihe aber weiterlesen werde, weiss ich jetzt noch nicht. Leider habe ich Engelsnacht wegen 70 Seiten nicht am Sonntag fertig lesen können, weswegen ich diese Aufgabe nur halb zählen werde. 3.5/5 Sternen

 

Aufgabe 13: Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt:

Für diese Aufgabe habe ich ,,Everflame“ von Josephine Angelini gelesen und war positiv überrascht. Auch zu diesem Buch habe ich mehrheitlich nur schlechte Rezensionen gelesen und kann es nach Beenden der Geschichte nicht nachvollziehen. Für mich war die Geschichte spannend und ich flog beim lesen nur so über die Seiten. Klar kann man nun argumentieren das die Autorin keine innovative Idee als Basis der Story hatte und die Protagonistin zwischenzeitlich eher unsympathisch gewirkt hat, dennoch war für mich das Endergebnis positiv. Bei dieser Reihe könnte ich mir vorstellen weiterzulesen. 4/5 Sternen

 

Aufgabe 15: Halte das Buchkaufverbot ein:

Die wohl schwierigste Aufgabe von allen war das Buchkaufverbot. Aber auch das konnte ich mit Mühe und Not einhalten. Zwar sind ein paar neue Bücher bei mir eingezogen, diese stammen jedoch von einer Bestellung welche ich vor Beginn der Challenge getätigt habe und bis dahin noch nicht eingetroffen sind.

 

Mein Schlussfazit der Challenge ist durchwegs positiv. Ich habe zwar nicht alles geschafft was ich mir für die Zeit vorgenommen habe, dennoch war es toll sich mit den Teilnehmerinnen und Organisatorinnen der Challenge immer wieder auszutauschen. Ein grosses Danke geht an Anna und Tabi fürs organisieren, ihr seit der Hammer 🙂

 

© Quelle der Bilder: Thalia.de

 

Schriftzug Laura

[REZENSION] The Hate U Give

The Hate U Give

Buch: The Hate U Give

Autorin: Angie Thomas

Erschienen: 24.07.2017

Reihe: nein

Original: Englisch

 

Klappentext:

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen. (Quelle: http://www.randomhouse.de)

Meine Meinung

Als Leser kommt man an ,,The Hate U Give“ dieses Jahr nicht vorbei. Überall wird darüber geschrieben, gepostet oder debattiert. Fast jeder liebt und vergöttert dieses Buch und fast alle Leserinnen und Leser geben der Geschichte rund um Starr volle Punktzahl. Warum mich das Buch leider nicht ganz überzeugen konnte erfahrt ihr jetzt.

Starr als Hauptcharakter wäre von der Idee her ein absolutes Highlight. Leider hatte ich aber im Laufe der Geschichte grosse Mühe mit ihren Handlungen. Sie erlebt gleich am Anfang ein traumatisches Erlebnis als ihr Freund erschossen wird, aber statt für ihn einzustehen macht sie sich mehr Sorgen was ihre reichen Freunde von der Sache halten könnten. Klar kann man als Leser eine solche Situation zum Glück nicht aus eigener Erfahrung teilen, aber immer wenn wieder ein Bericht im TV über die Polizeigewalt in Amerika auftaucht will ich das ändern. Und ich sitze meilenweit davon entfernt. Für mich waren und sind ihre Probleme nicht nachvollziehbar.

Ebenso meine Probleme hatte ich mit ihrem Vater. Seine Art die Familie seinem Willen zu unterwerfen und alles kontrollieren zu wollen, ging mir gehörig auf den Zeiger. Mir ist nicht klar wieso Starr’s Mom bei diesem Mann geblieben ist. Gegen Ende der Geschichte hat zwar auch er eine Verwandlung durchgemacht, aber seinen schlechten Eindruck vom Anfang konnte er zumindest bei mir nicht mehr wettmachen.

The Hate U Give konnte mich anstelle der Charakteren mit dem Plot überzeugen. Obwohl ich das Buch in Englisch gelesen habe und es teilweise sehr viel Slang drin hat, flog ich nur so über die Seiten. Meiner Meinung nach hat die Autorin ein perfektes Bild der momentanen Situation in den USA dargestellt. Obwohl man nur als Leser an der Story beteiligt war, konnte man die aufgeladene Stimmung unter der Bevölkerung fast schon greifen. Besonders gefallen haben mir auch die verschiedenen Nebenhandlungen, welche schlussendlich aufgezeigt haben, wie schlimm und trotzdem positiv die Bevölkerung lebt.

Ebenso fasziniert war ich, als ich das Kennenlernen zwischen Starr’s Freund und ihrem Vater gelesen habe. An diesem Beispiel erkennt man sehr gut, wie schlimm die gegenseitigen Vorurteile und Abneigungen doch verwurzelt sind und wie die Polizeigewalt alles nur noch schlimmer macht.

Vom Schreibstil her hat Angie Thomas alles Bekannte noch einmal getoppt. Mit der Einbringung des Slangs wurde das Leben zwischen reich und arm noch viel greifbarer.

Fazit:

Ein brandakuelles Thema, welches von der Story her perfekt umgesetzt wurde, leider aber durch die unsympathischen Charaktere Punkte verliert. Ich bin sehr gespannt, wie der Film umgesetzt wird.

Von mir gibt es 4/5 Sternen

Schriftzug Laura

 

Persönliche Sommerchallenge 2017 – Bis 30.07.2017

Wie schnell die Zeit in den Ferien vergeht… Jetzt ist die 2. Ferienwoche um und ich habe erst jetzt das erste Buch beendet: Red Rising. Eigentlich wollte ich es Freitag beendet haben, aber dann hat ein Freund bei mir geschlafen und schon hatte sich das erledigt.

Red Rising: 558/558 Ich hatte viele Auf und Abs mit dem Buch. Viele Stellen haben mir gut gefallen und andere wiederum waren mir zu langweilig. Ich bin noch zu keinem Endgültigen Ergebnis gekommen, aber ich möchte die Reihe definitv weiterlesen.

Constance Verity: von Seite 113 auf 113

How to Understand Your Gender: von Seite 40 auf 40

Demon Road: von Seite 76 auf 76

Ich und die Menschen: von Seite 31 auf 31

Endzeit: von Seite 50 auf 50

Die Bücherdiebin: von Seite 0 auf 0