[REZENSION] Calamity

*Vielen Dank an das Randomhouse Bloggerportal und an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar*

Bildergebnis für Calamity brandon sanderson heyne verlag

Buch: Calamity

Autor: Brandon Sanderon

Reihe: Ja, Trilogie

Erschienen: April ’18

Original: Englisch

ISBN-Nr.: 978-3-453-26901-9

 

Klappentext:

Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen.. (Quelle: randomhouse.de)

Meine Meinung

Wie sehr habe ich mich auf den dritten Teil der ,,Steelheart“-Reihe gefreut. Ich habe dem Erscheinungstag entgegengefiebert, obwohl noch nicht mal klar war, dass die Übersetzung erscheinen wird. Ich habe das Buch nun beendet, und ich war leider etwas enttäuscht. Wieso erfahrt ihr jetzt.

Charaktere

Wie auch schon in den beiden Vorgängern dreht sich die Geschichte um David. Sein Charakter hat eine enorme Wandlung in den Vorgängern gemacht, welche auch deutlich in Calamity zu spüren war. Er ist ein brillanter Mensch, welcher zwar immer das Beste will aber auch mit Rückschlägen zurecht kommt. Mir hat besonders seine Einstellung gefallen, als alle aufgeben wollten war er immer zur Stelle. Er hat durchaus das Potenzial auf der Liste der besten Protas überhaupt zu landen.

Der weibliche Part übernimmt natürlich Megan aka Firegight. Ihre Art gefielt mir im Vorgänger ja nicht besonders, aber hier mochte ich sie sehr. Man merkt deutlich wie sehr sie David liebt und sich für ihn die grösste Mühe gibt ihren Kräften bzw. den Folgen zu widerstehen.

Die anderen Rächer waren zwar interessant und mit tollen Hintergrundstory ausgestattet, jedoch kamen sie meiner Meinung viel zu selten im Buch vor. Besonders die Geschichte eines Rächers wurde nur am Rande erwähnt und bis zum Ende hin einfach nicht weiterbeachtet. Besonders nervig fand ich das teilweise echt unmögliche Geschwätz eines der Mitglieder.

Auch an der Anzahl der Nebencharaktere wurde in diesem Buch nicht gespart. Jedoch blieben sie nur für einige wenige Teile der Bücher relevant und so konnte man als Leser keine wirklich Verbindung oder Interesse an ihnen aufbauen. Dies war aber nicht wirklich tragisch.

Inhalt

Während ich Steelheart wegen seiner revolutionären Idee richtig gefeiert habe und von Firefight nicht weniger begeistert war, war mir der Plott in Calamity zu abgedreht.  Es ist schwer nach zu vollziehen, was sich Brandon Sanderson dabei gedacht hat die Geschichte in solche Sphären zu führen.  Mir hat es überhaupt nicht gefallen. Ich fand es beim Lesen unheimlich mühsam sämtlichen Strängen der Geschichte zu folgen und die Logik dahinter ergab für mich wenig Sinn. Aufgrund von möglichen Spoilern möchte ich hier nicht zu sehr ins Detail gehen.

Was ich hingegen wieder mochte war der Plottwist und das Ende. Völlig begeistert war ich aber auch da nicht.

Meiner Meinung nach hat der Autor die Anfangsidee der Trilogie zu einem unwürdigen und abstrusen Ende geführt, welches mich unglaublich enttäuscht hat.

Schreibstil

Der Schreibstil war in den Passagen ohne die abgedrehten Geschichten sehr angenehm zu lesen. In den anderen Teilen war er eher mühsam, unübersichtlich und schwer zu folgen.

Aufmachung

Bezüglich des Covers kann man sich definitiv nicht beklagen. Ein wunderschönes Cover welches mit tollen Farben und einer schönen Skyline zu überzeugen und beeindrucken vermag.

Fazit

Die Trilogie hätte so gut enden können. Leider wurde meiner Meinung die Geschichte rund um David und den Rächern enttäuschend beendet. Schade, wirklich schade.

Schriftzug Laura

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