[REZENSION] Calamity

*Vielen Dank an das Randomhouse Bloggerportal und an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar*

Bildergebnis für Calamity brandon sanderson heyne verlag

Buch: Calamity

Autor: Brandon Sanderon

Reihe: Ja, Trilogie

Erschienen: April ’18

Original: Englisch

ISBN-Nr.: 978-3-453-26901-9

 

Klappentext:

Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen.. (Quelle: randomhouse.de)

Meine Meinung

Wie sehr habe ich mich auf den dritten Teil der ,,Steelheart“-Reihe gefreut. Ich habe dem Erscheinungstag entgegengefiebert, obwohl noch nicht mal klar war, dass die Übersetzung erscheinen wird. Ich habe das Buch nun beendet, und ich war leider etwas enttäuscht. Wieso erfahrt ihr jetzt.

Charaktere

Wie auch schon in den beiden Vorgängern dreht sich die Geschichte um David. Sein Charakter hat eine enorme Wandlung in den Vorgängern gemacht, welche auch deutlich in Calamity zu spüren war. Er ist ein brillanter Mensch, welcher zwar immer das Beste will aber auch mit Rückschlägen zurecht kommt. Mir hat besonders seine Einstellung gefallen, als alle aufgeben wollten war er immer zur Stelle. Er hat durchaus das Potenzial auf der Liste der besten Protas überhaupt zu landen.

Der weibliche Part übernimmt natürlich Megan aka Firegight. Ihre Art gefielt mir im Vorgänger ja nicht besonders, aber hier mochte ich sie sehr. Man merkt deutlich wie sehr sie David liebt und sich für ihn die grösste Mühe gibt ihren Kräften bzw. den Folgen zu widerstehen.

Die anderen Rächer waren zwar interessant und mit tollen Hintergrundstory ausgestattet, jedoch kamen sie meiner Meinung viel zu selten im Buch vor. Besonders die Geschichte eines Rächers wurde nur am Rande erwähnt und bis zum Ende hin einfach nicht weiterbeachtet. Besonders nervig fand ich das teilweise echt unmögliche Geschwätz eines der Mitglieder.

Auch an der Anzahl der Nebencharaktere wurde in diesem Buch nicht gespart. Jedoch blieben sie nur für einige wenige Teile der Bücher relevant und so konnte man als Leser keine wirklich Verbindung oder Interesse an ihnen aufbauen. Dies war aber nicht wirklich tragisch.

Inhalt

Während ich Steelheart wegen seiner revolutionären Idee richtig gefeiert habe und von Firefight nicht weniger begeistert war, war mir der Plott in Calamity zu abgedreht.  Es ist schwer nach zu vollziehen, was sich Brandon Sanderson dabei gedacht hat die Geschichte in solche Sphären zu führen.  Mir hat es überhaupt nicht gefallen. Ich fand es beim Lesen unheimlich mühsam sämtlichen Strängen der Geschichte zu folgen und die Logik dahinter ergab für mich wenig Sinn. Aufgrund von möglichen Spoilern möchte ich hier nicht zu sehr ins Detail gehen.

Was ich hingegen wieder mochte war der Plottwist und das Ende. Völlig begeistert war ich aber auch da nicht.

Meiner Meinung nach hat der Autor die Anfangsidee der Trilogie zu einem unwürdigen und abstrusen Ende geführt, welches mich unglaublich enttäuscht hat.

Schreibstil

Der Schreibstil war in den Passagen ohne die abgedrehten Geschichten sehr angenehm zu lesen. In den anderen Teilen war er eher mühsam, unübersichtlich und schwer zu folgen.

Aufmachung

Bezüglich des Covers kann man sich definitiv nicht beklagen. Ein wunderschönes Cover welches mit tollen Farben und einer schönen Skyline zu überzeugen und beeindrucken vermag.

Fazit

Die Trilogie hätte so gut enden können. Leider wurde meiner Meinung die Geschichte rund um David und den Rächern enttäuschend beendet. Schade, wirklich schade.

Schriftzug Laura

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[REZENSION] Dumplin‘

 

Buch: Dumplin‘

Autorin: Julie Murphy

Erschienen: Februar ’18

Original: Englisch

 

 

Klappentext:

Willowdean – „16, Dolly-Parton-Verehrerin und die Dicke vom Dienst“ – wird von ihrer Mutter immer nur Dumplin‘ genannt. Bisher hat sie sich in ihrem Körper eigentlich immer wohl gefühlt. Sie ist eben dick – na und? Mit ihrer besten Freundin Ellen an ihrer Seite ist das sowieso total egal.
Doch dann lernt sie den sportlichen und unfassbar attraktiven Bo kennen. Kein Wunder, dass sie sich hoffnungslos in ihn verknallt – dass er sie allerdings aus heiterem Himmel küsst, verunsichert sie völlig. Plötzlich macht es ihr doch etwas aus, nicht schlank zu sein.
Um ihre Selbstzweifel in den Griff zu bekommen, beschließt Will, sich der furchteinflößendsten Herausforderung in ganz Clover City zu stellen: Sie will am „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb teilnehmen und allen – vor allem sich selbst – beweisen, dass die Kleidergröße für das ganz große Glück überhaupt keine Rolle spielt.

(Quelle: fischerverlage)

 

Meine Meinung

Charaktere

Dumplin‘: Dumplin ist vordergründig eine unheimlich starke, selbstbewusste und unabhängige Person. Leider wird sie im Laufe des Buches von anderen Charaktere sehr beeinflusst. Willowdean war bis zu diesem Zeitpunkt ein grosses Vorbild, welche sich und ihr Leben nun mal so nimmt wie es ist. Obwohl sie vielleicht innerlich in manchen Situationen unsicher ist, meistert sie den Alltag bravourös. Ich habe dieses Problem bereits in anderen Blogposts behandelt, aber hier spielt sich auch wieder das altbekannte Schema X ab. Wunderschöner, fast heroischer und götterähnlicher Junge taucht im Leben der eher unscheinbaren Protagonistin auf und die ist plötzlich mit sich und ihrer Welt nicht mehr zufrieden. Das fand ich etwas mühsam. Ausserdem fand ich ihr Verhalten gegenüber den anderen Mädchen unterste Schublade, man lässt keine Menschen im Stich, besonders wenn es ihnen ähnlich geht wie einem selber.

Die beste Freundin: Natürlich ist Ellen wunderschön, gertenschlank und die Verkörperung der Little miss perfekt. Während ich sie im ersten Teil des Buches wirklich gemocht habe, fand ich sie ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch zickig. Ihre Reaktion und ihr gesamtes Verhalten war mir teilweise sehr schleierhaft und nicht nachvollziehbar. Sie sollte doch als beste Freundin eigentlich wissen wie wichtig Dumplin diese Sache ist und das sie eine jahrelange Freundschaft so schnell in den Wind schiesst, naja.

Der Prinz Charming aka Bo, der Typ bei der Arbeit. Ganz ehrlich, seine Figur ist ziemlich klischeehaft. Gutaussehend reicht nicht, der Typ ist ein Adonis ähnlicher Halbgott, welcher mit einer gequälten Seele beglückt ist. Mir persönlich hat dies aber nicht so viel ausgemacht. Ein bisschen Klischee gibt es in Jugendbüchern immer und der Fokus der Geschichte liegt ja nicht hauptsächlich auf der Liebesgeschichte. Womit ich hingegen mehr Probleme gehabt habe, war sein Verhalten gegenüber Willowdean. Ganz ehrlich, der Typ war in manchen Szenen ein richtiger Vollarsch und da kann auch ein gutes Aussehen nicht über einen schlechten Charakter hinweg täuschen.

Die Gang rund um Millie. Ich bin ein grosses Fan dieser drei Mädels, da sie einfach einen Scheiss interessiert, was die anderen über sie denken. Jeder von ihnen hat eine eigene Geschichte und ein nicht der ,,Norm“ angepasstes Aussehen und trotzdem sind sie glücklich und ziehen ihr Ding durch. Ich war am Ende so stolz auf die drei.

Die Mutter: Willowdeans Mutter ist für mich neben den drei Mädels aus der Gang die interessanteste Person. An ihr wird wunderschön aufgezeigt, wie sehr die Menschen an einer bestimmten Sache hängen können und manchmal auch daran zerbrechen bzw. einfach nur noch in dieser Welt leben.

Inhalt

Im Grunde geht die Geschichte ja um ein Mädchen das mit sich selber (fast) immer zufrieden ist, einen Typen kennen lernt und danach an einem Schönheitswettbewerb teilnimmt um sich selber etwas zu beweisen. Was halte ich also davon? Ich bin bis auf den Teil mit der Beeinflussung von anderen Leuten, begeistert. Die Autorin hat mit Dumplin aufgezeigt, wie egal es eigentlich ist wie wir aussehen, solange wir uns selber mögen und damit umgehen können. Ich liebe die Botschaft des Buches, auch wenn sie ein paar Schwächen hat. Meiner Meinung nach ist die Liebesgeschichte zwischen Willowdean und Bo etwas unglaubwürdig. Ja ja, ich weiss, es gibt solche Liebesgeschichten aber so leid es mir auch tut, in der Realität ist es doch äussert selten. Bevor ihr mich also jetzt hasst, ich weiss von was ich spreche, ich bin nämlich Willowdean (abzüglich des Schönheitswettbewerbes).

Besonders gut haben mir aber die vielen kleinen Einzelheiten gefallen. Ich mochte die anderen Mädchen, ich liebe die Story rund um Dolly-Parton und die Erinnerungen von Willowdean daran. Die Autorin hat es auch geschafft am Rande auf verschiedene andere Themen einzugehen und ihre Meinung dazu aufzuzeigen.

Schreibstil 

Der Schreibstil war locker und einfach zu lesen.

Aufmachung 

Die Aufmachung des Buches ist dem Original sehr ähnlich. Ich mag das leichte Design, welches grossen Fokus auf Willowdean legt.

Fazit

Eine tolle Geschichte, welche eine enorm wichtige Botschaft erzählt: Sei wer du bist und vergiss die anderen. Leider hatten die Hauptcharaktere ein paar Schwächen, welche aber durch die richtig tollen Nebencharaktere wieder gut gemacht wurden. Wusstet ihr das die Geschichte schon verfilmt wurde? U.a. mit Jennifer Aniston. Und das schon bald ein Spinn-off rum um Millie rauskommen wird??

 

Schriftzug Laura

 

[MUST READ BOOKS] Heute mit dem Klassiker: The Rocky Horror Picture Show

Eigentlich geht es in dieser Kategorie ja um Bücher die jeder gelesen hat ausser uns oder die Klassiker sind und alle lesen sollten. Nun, heute gibt es kein Must Read Book, sondern einen Film, der ein Klassiker ist und überall auf der Welt bekannt ist. Ich rede von: THE HORROR ROCKY PICTURE SHOW!!

Ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich bis zum Osterwochenende zwar alle Songs kannte, aber von der Story nur die ganz, ganz groben Grundzüge, Ja ich weiss, Schande über mein Haupt. Aber seit ich den Film nun kenne, bin ich fasziniert.

Let’s do the Time Warp again: Ich liebe, LIEBE die Musik. Ich höre sie praktisch rauf und runter. Selbstverständlich sind die Texte ziemlich schmutzig und davon bin ich jetzt nicht unbedingt begeistert, aber ich liebe den Beat und die Stimmung die sie vermitteln.

Over at the Frankenstein place: Der Film ist zwar schon etwas älter aber WOW, die Leistung der Schauspieler ist der Hammer. Besonders Dr. Frank N. Furter ist echt eine Wucht. Dieser Ausdruck, diese spielerische Kunst, ich ziehe meinen Hut. Und dann gibt es da noch Riff-Raff, wisst ihr eigentlich das der Schauspieler die Idee zu der Geschichte hatte?, einfach grandios. Ich konnte mich bis zum Schluss nicht entscheiden, welche Figuren ich nun mochte und welche nicht, und ganz ehrlich, das spielt absolut keine Rolle.

Science Fiction/Double Feature: Der Plot des Filmes ist so abgedreht und abstrus, eine abenteuerliche Mischung aus Horror, Fantasie und Erotik das es kaum beschreibbar ist. Klar ist es nicht die beste Geschichte, aber es ist unglaublich cool umgesetzt. Jedes noch so kleine Details ist perfekt in Szene gesetzt und mit Musik untermalt, es ist eine schaurige Freude diesen Film zu sehen.

Dammit Janet: Dammit dachte ich mir die ganze Zeit. Man ist einfach gefangen und kann nicht wegsehen, es ist einfach zu schrecklich faszinierend. Ich gehöre also seit diesem Wochenende zu der Fangemeinde von The Horror Rocky Picture Show. Es ist eine Koryphäe der Klassiker und ich kann es kaum erwarten diesen Film mal in einer Mitternachtsvorstellung zu sehen mit den speziellen Requisiten und der Atmosphäre der Fangemeinde. Ebenfalls möchte ich das Musical sehen.

I’m mad for the Rocky Horror Picture Show!!

 

Schriftzug Laura

 

[REZENSION] One of us is lying

One of us is lying - Karen M. McManus

 

Buch: One of us is lying

Autorin: Karen M. McManus

Erschienen: Februar ’18

Original: Englisch

ISBN-Nr.: 978-3-570-16512-6

Klappentext: An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv…

Meine Meinung

Egal auf welchen Portal man ist, an diesem Buch kommt man einfach nicht vorbei. Gefühlt jeder liest es, hat es gelesen oder will es noch lesen. Ich wollte das Buch ursprünglich mal auf englisch lesen, bin in der Buchhandlung dann aber der deutschen Übersetzung begegnet und habe diese mitgenommen. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr jetzt.

Charaktere

Für die Geschichte sind fünf Charaktere entscheidend. Wird haben Simon, Nate, Addy, Cooper und Bronwyn. Jeder der vier ,,Verdächtigten“ verkörpert am Anfang der Geschichte einen klischeehaften Stereotypen, an dem im Laufe der Geschichte immer mehr die Fassade abbröckelt.

Addy:  Am Anfang hatte ich das Gefühl sie sei einfach ein weiteres Püppchen das sich verzweifelt an einem Jungen festhält und nichts ohne diesen tun kann. Klassische Highschool-Schönheit mit dem perfekten Freund und der perfekten Familie. Ihre Veränderung hat mich am meisten überrascht und erfreut. Sie entwickelt sich zu einer starken, unabhängigen, freien und selbständigen Persönlichkeit, deren Geschichte mich am meisten interessiert hat. Ihre Story war für mich das Highlight des Buches.

Cooper: Was soll ich zu Cooper sagen? Seine Entwicklung habe ich von Anfang an vorhergesehen. Das soll aber keine Kritik sein. Ich fand ihn neben all den anderen Figuren einfach etwas zu blass und zu langweilig. Er war meiner Meinung nach etwas zu unnahbar um ihm als Charakter fassen und eine Beziehung zu ihm aufbauen zu können.

Bronwyn: Mein persönlicher Hasscharakter in der Geschichte. Meine Güte ging mit die auf den Zeiger. Sie ist Klassenbeste, hat immer nur gute Absichten und schwärmt für einen Jungen weil er perfekt in ihren Lebenslauf passen würde. Ich mochte sie nicht weil sie so perfekt war, sondern weil sie es die ganze Zeit  zelebrieren musste. Die ganzen kleinen Andeutungen wie perfekt doch alles ist und was sie später alles machen kann und was ihre Eltern von ihr erwarten und blah blah blah.

Nate: Die Autorin hat mit seinem Charakter den typischen Bad-Boy mit dem weichen Kern inszeniert. Motorrad, schlimme Jugend, Gefängnis? Check, Check, und Check. Zu ihm kann man eigentlich nicht wirklich mehr sagen.

Simon: Die heimliche Hauptfigur der Geschichte hat mich im ersten Moment an Robbie aus ,,Victorious“ erinnert. Etwas im Hintergrund, von allen verachtet und unscheinbar. Wie falsch ich doch lag. Die Autorin hat bei ihm ganze Arbeit geleistet und legt mit fortgeschrittener Geschichte immer mehr Lagen dieses verworrenen Geistes frei. Es war schockierend aber schlussendlich nicht überraschend.

Die Nebencharaktere spielen in dieser Geschichte eine grosse Rolle und viele von ihnen hatten eine ähnlich komplexe Hintergrundstory. Allen voran sei gesagt das ich Jake von Anfang an verabscheut habe. Auch mochte ich weder Addy’s Freunde noch ihre Familie und auch die anderen mochte ich eigentlich nicht. Die grosse Ausnahme bildet die kleine Schwester von Bronwyn.

Abschliessend kann ich zu den Charakteren sagen das ich den grossen Teil nicht mochte weil sie mir unsympathisch waren, einen viertel davon langweilig und blass fand und genau zwei Figuren leiden konnte.

Inhalt

Im Vorfeld wurde die Geschichte als eine Mischung aus ,,The Breakfast Club“ und ,,Pretty Little Liars“ angepriesen  und diese Beschreibung passt in der Tat sehr gut. Ich hatte immer wieder das Gefühl ich befinde mich mit der Frühstücksbande beim Nachsitzen und gleich kommt A vorbei.

Nein im Ernst, die Geschichte war gut konstruiert und hält ein paar wohl durchdachte Plottwists für den Leser bereit. Gleich am Anfang wird man mit Simon’s Tod konfrontiert und ist Live dabei, wie schnell sich eine ganze Schule, nein beinahe ein ganzes Land von ein paar Indizienbeweise zu einer Verurteilung hinreissen lässt. Die Autorin hat gekonnt mit den Ängsten der Protagonisten gespielt und viele kleine Geheimnisse in die Polizeiarbeit einfliessen lassen. Besonders gut hat mir gefallen, wie die Verdächtigen im Laufe der Geschichte immer mehr zusammenfinden und v.a. auch zusammen halten.

Leider gibt es aber auch ein paar Kritikpunkte.

Ich hatte gleich von Anfang an eine starke Vermutung wer Simon um die Ecke gebracht haben könnte. Diese Vermutung war auch stark vom Klappentext inspiriert, der sich im Nachhinein als ein wenig falsch herausgestellt hat. ca. ab  der Mitte des Buches hatte ich eine zweite Vermutung die sich immer mehr bestätigt hat und ich deswegen von der grossen Auflösung am Schluss nicht wirklich kalt erwischt wurde. Zudem konnte man sich als Leser viele kleine Enthüllungen schon im Voraus denken und so wurde der Geschichte leider etwas die Spannung genommen. Die Entdeckung was genau hinter Simon’s Tod steckt konnte mich nicht begeistern und ich hätte mir ein völlig anderes Ende gewünscht. Aufgrund von möglichen Spoilern werde ich hierauf aber nicht näher eingehen können.

Aufmachung

Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen, obwohl es nicht ganz dem Originalcover entspricht. Ich mag die rote Farbe, die eine bedrohliche Atmosphäre schafft und viele neue Leser anlocken wird.

Schreibstil

Der Schreibstil war locker und flüssig zu lesen. Da das Buch aus den Sichtweisen der vier Protagonisten geschrieben ist, konnte man den Fall aus verschiedenen Blickwinkel betrachten und immer neue kleine Details zu der Geschichte finden.

Fazit

,,One of us is lying“ hat eine spannend und interessante Grundidee, welche zwar sehr gut umgesetzt wurde, meiner Meinung nach aber etwas zu vorhersehbar ist und durch unsympathische Haupt- und Nebenfiguren an Punkten verliert. Auf die angekündigte Serie freue ich mich dennoch.

 

 

Schriftzug Laura

[MUSICALREVIEW] Dirty Dancing

Letzten Freitag bin ich in der Musicalversion von ,,Dirty Dancing“ gewesen. Da ich den Film nicht und die Story nur in groben Umfang kenne, konnte ich das Musical ohne Vorurteile schauen. Leider mochte ich es aber nicht. Wieso, erfahrt ihr jetzt.

Bis jetzt habe ich alle Musical nur auf Englisch gesehen (Cats mal ausgenommen, aber das war auch eher eine Laienproduktion). Für mich war Dirty Dancing also nicht nur stroytechnisch eine neue Erfahrung, sondern auch sprachlich. Leider war genau das eine richtige Enttäuschung. Vielleicht bin ich durch das viele Englisch lesen und hören einfach nicht mehr an die deutsche Sprache gewöhnt aber ich fand es grauenhaft. Ich fand es einfach nur schlimm, wie die Darsteller gesprochen haben und für mich kam keinerlei Gefühl rüber.

Apropos Gefühl, die Hauptdarsteller haben zwar ein gutes Team abgegeben, das Liebespaar habe ich persönlich ihnen aber nicht abgenommen. Die Chemie war nicht spürbar. Die Tanzperformance der Darsteller aber war ziemlich gut. Ich ziehe vor jedem der einzelnen Darsteller den Hut, denn es braucht Mut und Können eine solche Show auf die Bühne zu bringen. V.a. da bei Dirty Dancing nicht nur der Dialog entscheidend ist, sondern auch die Tanzelemente. Und die waren perfekt *__*

Kommen wir nun zur Story. Wie oben beschrieben kannte ich die Details von Dirty Dancing nicht und jetzt wo ich sie kenne, fand ich sie langweilig. Es ist nicht so das ich das Musical nicht gerne gesehen habe und nicht mit Baby und Johnny mitgefiebert habe, aber völlig überzeugen konnte mich die Geschichte nicht. Auch das ganze Nebendrama um Robbie und das unerwünschte Baby war mir zu geschmacklos. Auch fand ich vieles sehr künstlich dramatisiert.

Von den Darstellern konnten mich am meisten die Nebencharakteren mit ihren individuellen Storys überzeugen. Baby’s Schwester war der Oberhammer und für diese Performance hätte die Darstellern einen Award verdient. Sie war mein persönliches Highlight. Besonders tolle fand ich ebenfalls den Enkel des Hotelbesitzers. Eine sehr ausdrucksstarke Performance, die ihm viele Lacher eingebracht haben. So wundert es nicht, das diese beiden am Schluss fand den meisten Ablaus eingeheimst haben.

Dirty Dancing ist ein Musical, welches geschickt mit den Songs umgeht. Zum Teil waren sie nur eingespielt und zum Teil wurden sie live gesungen. Dabei stechen zwei phänomenale Stimmen aus dem Ensemble heraus. Der beste Freund/Partner des Hotelbesitzers und einer der Kellner. Wunderschöne und berührende Stimmen, welche mich verzaubert haben. Auch einzelne Nebencharaktere bekamen ihre Chance zu singen, und ich war positiv überrascht, wie viele wunderschöne Stimmen leider als Nebencharaktere in dem Stück versauern. Viele verdienen meiner Meinung nach viel mehr Zeit im Rampenlicht.

Kommen wir nun noch zum Bühnenbild. Selbstverständlich kann man es nicht mit Wicked vergleichen, leider messe ich aber seit ich dieses Musical gsehen habe, alle Musical mit diesem wunderschönen und spektakulären Bühnenbild. Dirty Dancing kann da nicht mithalten. Obwohl es logistisch toll gelöst wurde und viele verschiedene Elemente gebraucht wurden, wurde es teilweise wirklich etwas billig. Die Szene mit der Hebenfigur im See war einfach nur schlimm gestaltet und ein Alptraum. Mir ist klar das es unmöglich ist eine solche Szene auf eine Bühne zu bringen, aber diese Lösung erscheint mir dann doch einer solchen Geschichte unwürdig.

Fazit: Obwohl mich vieles nicht überzeugen konnte, fand ich das Musical trotzdem gut. Wenn ich das Musical in Sterne bewerten müsste bekämme es knappe 3 Sterne. Ich wünsche aber allen die noch Tickets haben einen grossartigen Abend. 🙂

 

 

Schriftzug Laura

[MUST READ BOOKS] Panem-Trilogie

In der Kategorie ,,Must Read Books“ geht es um Bücher, welcher jeder schon gelesen hat (ausser uns) oder um Klassiker, welcher jeder unbedingt lesen sollte.

Als ich damals den ersten Film im Kino gesehen habe, hatte ich ungefähr eine Woche lang Albträume. Ich kannte die Geschichte bis dahin nicht und vor allem die Geschichte um Rue ging mir unter die Haut. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass ich die Trilogie nie gelesen habe. Als auch die Folgebände verfilmt wurden, habe ich mir zwangshalber die Bücher gekauft, gelesen habe ich sie aber nie. Letzte Woche hatte ich dann aber plötzlich Lust die Bücher doch zu lesen und was soll ich sagen, ich bin einfach bescheuert. Die Reihe ist so erschreckend, ungewöhnlich, faszinierend, abstossend, schrecklich, schön, und so vieles mehr. Die Bandbreite der Emotionen welche ich beim lesen durchgemacht habe, lässt sich kaum in Worte fassen.

Das Buch unterscheidet sich in manchen Punkten sehr von den Filmen, was aber auch nichts neues ist. Jedoch fand ich den ersten Film sehr viel schlimmer als das Buch. Ich habe keine Ahnung woran dass das liegt, vielleicht war ich durch den Film auch schon darauf vorbereitet.

Lasst mich ein paar Worte zu der Liebesgeschichte sagen. Bis zur Mitte des ersten Bandes war ich unentschlossen, welchem Team ich angehöre. Jedoch konnte mich Peeta dann doch relativ früh für sich gewinnen. Sein Charakter, seine Liebe frei von Vorurteilen und ohne irgendwas im Gegensatz zu verlangen, war etwas so zartes und zerbrechlich durch die Reihe hindurch, dass ich Team Gael nicht verstehen kann. Ich bin zwar der Meinung, das Katniss Peeta nicht wirklich liebt, da sie zu traumatisiert ist um lieben zu können. Jedoch hat sie sich richtig entschieden.

Viele Dinge kamen mir in den Filmen etwas komisch vor und nach dem Lesen der Bücher verstehe ich sie jetzt besser. Beispiele dazu ist die ganze Geschichte mit Coin. Während ich sie in den Filmen eine Zeitlang sympathisch fand, war sie mir in den Büchern von Anfang an unglaublich unsympathisch. Ein Wunder das es den Menschen nicht schon vorher aufgefallen ist, was sie wirklich im Schilde führt.

Katniss als Hauptcharakter fand ich unglaublich faszinierend, stark und mutig. Sie ist einer der besten, wenn nicht sogar die beste Protagonistin, welche ich jemals in einem Buch gefunden habe (inkl. Hermine).

Nach dem Lesen habe ich mir ein paar Rezensionen angesehen, und sehr viele Leserinnen und Leser hatten mit dem Ende Mühe. Viele hätten sich gewünscht, dass Katniss beim Kampf gegen das Kapitol stirbt. Euer Ernst Leute? Was hätte das für einen Sinn gehabt. Sie hat es verdient glücklich zu sein, auch wenn es anders ist als man es erwartet. Aber ich wüsste nicht, ob ich so stark wie sie gewesen wäre und ein total neues Leben angefangen hätte. Die Geschichte mit dem Abgang von Gael fand ich von der Autorin toll gelöst. Ich meine seine Ziele waren vielleicht ehrenhaft, aber trotzdem trägt er eine Mitschuld an alldem und an manchem Stellen war er mir richtig unheimlich. Ich meine ich kann seine Wut verstehen, aber unschuldige Menschen umzubringen schisst übers Ziel hinaus.

Besonders Gänsehaut und Tränen geweint habe ich beim Tod von Rue und von Finnick. Es war etwas mühsam ein solches Ende zu lesen, wenn man in der Bahn sitzt und die Leute einem plötzlich anstarren, weil man mit Tränen in den Augen über einem Buch zusammenbricht. Ernsthaft, warum musste Finnick sterben? Kann mir das bitte einer erklären??!! Es gab unglaublich viele Nebencharaktere, manche waren sympathischer als andere, aber Finnick war ein mein absoluter Lieblingsnebencharakter. Unglaublich.

Abschliessend kann ich sagen, dass mir die ,,Panem“-Trilogie in Erinnerung bleiben wird.  Jedes Mal wenn ich an den Büchern vorbeilaufe, summe ich das Lied von Henkersbaum vor mich hin.  Meiner Meinung nach sollte uns diese Geschichte eine Warnung sein. Vieles trennt uns nicht mehr von einer solchen Zukunft.

 

Schriftzug Laura

 

[LET’S TALK ABOUT] Marvel’s Full House

Es wir wieder Zeit ein paar Serien zu bespreche und davon gibt es momentan ganz viele 🙂

MARVEL:

Ich liebe Marvel, leider konnten mich aber bis jetzt die Serien des Comicriesen leider nicht überzeugen. Im letzten und im laufenden Jahr sind aber zwei Serien gestartet, die ich beide unglaublich toll finde.

LEGION: In Legion geht es um den jungen David Haller, der mit der Diagnose Schizophrenie in diversen psychiatrischen Kliniken lebt. Plötzlich sieht er sich aber mit der Erkenntnis konfrontiert, dass er gar nicht an dieser Krankheit leidet sondern ein Mutant mit Superkräften ist und dadurch die Gedanken anderer Menschen hören kann. Die Serie ist strange und von der Machart her erinnert sie sehr an ,,Inception“. Die Zuschauer erleben zusammen mit David die Geschichte und man muss wirklich dranbleiben, weil man nie weiss was real ist und was nicht. Ich finde die Serie unglaublich gut und freue mich schon sehr auf die zweite Staffel.

THE GIFTED: In ,,The Gifted“ geht es um die Geschwister Strucker, welche Mutanten sind und nun von der Regierung flüchten müssen. Die Serie hat ist im Januar auf dem Sender Fox gestartet und ich bin hin und weg. Ich liebe die Charaktere, die Story und die Effekte. Auch hier wurde bereits eine zweite Staffel bestätigt.

Sowohl Legion, wie auch The Gifted spielen im gleichen Universum wie die X-Man Comics.

FULL HOUSE UND FULLER HOUSE

Ich weiss, ich weiss, ,,Full house“ ist eine etwas ältere Serie und jeder kennt sie schon. Ich bin bei solchen Sachen eh immer etwas später dran aber hey, gute Dinge will Weile haben. Was soll ich sagen? Ich liebe diese Serie. Sie ist unglaublich witzig, süss und einfach hammermässig. Meine Lieblinge sind Jessy, Stephanie und Kimmy.

Nach dem Ende von ,,Full House“ musste ich gleich ,,Fuller House“ schauen und obwohl sie etwas schwächer ist als ihr Vorgänger, liebe ich die Serie trotzdem. Auch hier freue ich mich schon sehr auf die neue und vierte Staffel.

SONTIGE SERIEN:

ATYPICAL: In dieser Serie geht es um den autistischen Sam, welcher durch den Rat seiner Therapeutin, auf die Suche nach der Liebe geht. Bisher habe ich lediglich die ersten zwei Folgen gesehen und kann sagen, dass die Serie alles andere als typisch ist. Ich habe mich noch nicht entschieden ob ich die Serie mag oder nicht, aber ich werde sie sicher mal weiterschauen.

EVERYTHING SUCKS:  ,,Everything Sucks“ dreht sich um eine Gruppe Highschool-Schüler, welche zu den Aussenseiter gehören und versuchen den normalen verrückten Schulalltag durchzustehen. Diese Serie habe ich gerade erst begonnen und kann demzufolge noch nicht viel sagen, aber bis jetzt erscheint sie mir etwas langweilig.

RIVERDALE: Momentan läuft auf Netflix der zweite Teil der zweiten Staffel, und ich musste eine kurze Pause einlegen. Ich mag die Serie, keine Frage, aber diese ständigen Intrigen und Verschwörungen schlagen einem dann doch irgendwann aufs Gemüt. Zudem war ich vom Ende des ersten Teil etwas enttäuscht, weil die Sache mit dem ,,Blackhood“ so aufgebauscht wurde und dann kurz in ein paar Minuten beendet wurde. Solche Sachen finde ich etwas mühsam.

 

Welcher Serie seit ihr momentan verfallen? Kennt ihr eine der Serien?

 

Schriftzug Laura