{Rezension} Der kleine Hobbit von J.R.R Tolkien

Autor: J.R.R Tolkien
Titel: Der kleine Hobbit
Seitenanzahl: 478 Seiten (können auf Grund verschiedener Auflagen stark variieren)
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Preis: 9,95 Euro (Taschenbuch) //hier//
Erscheinungsdatum der Erstausgabe:
1957
Teil einer Reihe?
Jein (Grundlage für die „Herr der Ringe“-Trilogie)

 

Klappentext

Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben von Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei Weitem übersteigt. Nicht nur, dass er sich auf eine Reise von der Dauer eines Jahres begibt, die ihn quer durch Mittelerde führen wird, er lässt sich auch vom Zwergenkönig als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen.
Quelle

Meine Meinung

ganzer-roboterDie Idee des Buches

Das Buch ist Grundsätzlich die Vorgeschichte zu der „Herr der Ringe“-Trilogie, die ich nicht kenne, also werde ich diesen Fakt nicht berücksichtigen können.

Jedoch gefällt mir die Idee der Geschichte in so fern, als dass ein abenteuer-scheuer Hobbit dazu gedrängt wird seine Höhle zu verlassen und an eben einem solchen Abenteuer teilzunehmen.

 

halber-roboterDer Aufbau der Geschichte

Die Geschichte beginnt am Anfang, sodass man erstmal Hintergrundinformationen zu den Hobbits bekommt und einen ersten Eindruck gewinnt. Dann passiert alles ganz schnell und plötzlich steckt man mitten im Abenteuer, wobei es sich beim Lesen gar nicht mal so schnell angefühlt hat.

 

Der Aufbau hat keine wirklichen Besonderheiten, nur dass es ungefähr vier Spannungsbögen gibt, wobei mich die ersten drei nicht packen konnten. Man könnte sagen, dass alle Dinge die in der ersten Hälfte geschehen, für mich kaum Spannung hatten beziehungsweise mich einfach nicht mitnehmen konnte, da mir vorallem eine Verbundenheit zu den Charakteren gefehlt hat. Das hätte man anders aufbauen können.

 

halber-roboterDie Charaktere

Mit Gandalf konnte ich tatsächlich gar nichts anfangen. Schickte er die Abenteuerer doch immer wieder alleine auf dem Weg, nur um sie dann in letzter Sekunde zu retten. Er kam mir anfangs eher wie ein Charakter vor, der nur dafür da ist sie in letzter Sekunde vor dem Tod zu bewahren. Ich war später sehr froh, dass sich der Hobbit und die Zwerge alleine durch die Gefahren schlagen mussten.

Auch mit Bilbo Beutlin, dem kleinen Hobbit konnte ich zu Beginn keine Verbindung aufbauen. So war es mir herzlich egal, wenn er sich in brenzlichen Situationen befand. Erst nachdem er sich selbst beweisen musste, kam er mir näher und ich konnte mit ihm und den anderen Zwergen mitfiebern. Bilbo ist in dem Buch die deutliche Hauptrolle und das fand ich ab der zweiten Hälfte des Buches auch sehr gut so.

Über die Zwerge erfährt man nicht ganz so viel, wobei man sie das ganze Buch über begleitet. Trotzdem sind sie mir am Ende schon ans Herz gewachsen, sodass ich keinen von ihnen missen wollte.

 

halber-roboterDie Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat

Die erste Hälfte des Buches konnte mich überhaupt nicht packen und ich kam mit dem Lesen kaum vorran. Alles kam mir wiederholend vor und das Buch konnte mich überhaupt nicht fesseln.

Die zweite Hälfte des Buches war spannender für mich, da der Hobbit endlich mal richtigen Mut und Grips beweisen musste. Gandalf holte sie nicht aus der Patsche, sondern der kleine unscheinbare Hobbit. Das hat für mich alles spannender gemacht und schlussendlich habe ich auch etwas mitfiebern können.

 

ganzer-roboterDie Schreibweise

Anfangs kam ich mit der Schreibweise gar nicht klar. Das lag weniger am Schreibstil, eher an der Wahl aus der dritten Person zu schreiben und das auch noch in der Vergangenheitsform. Das war sehr ungewohnt für mich und mit einer der Gründe, warum ich nicht gut in das Buch einsteigen konnte. Das rechne ich dem Autor jedoch nicht negativ an, da es ausschließlich an meiner fehlenden Gewöhnung lag

Der Schreibstil hatte in meinen Augen wenig Besonderheiten, wobei es mir gefallen hat, dass immer wieder in einen etwas altertümlichen Sprachgebrauch geschrieben wurde. Das hat alles viel mystischer und aus einer anderen Welt klingen lassen.

 

Fazit

Ein Abenteuer, welches einen erst kaum mitreißen kann, dann jedoch nicht mehr loslässt. Der Weg der Abenteuerer war genau so schwer, wie der Weg des Buches in mein Herz. Es macht auf jeden Fall Spaß auf mehr und so werde ich mir auf jeden Fall die auf diesem Buch basierende Trilogie anschauen.

Deswegen bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

★ ★ ★ ★

 

Schriftzug Lele3

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Ein Gedanke zu „{Rezension} Der kleine Hobbit von J.R.R Tolkien

  1. Ich habe das Buch vor kurzem auch gelesen, war aber nicht so überzeugt. Schlecht war es nicht, aber auch durch die Erzählweise war da wirklich eine große Distanz zu den Charakteren und mir waren sie alle herzlich egal. Und Gandalf hat mich aufgeregt, eben weil er immer plötzlich verschwunden ist und dann erst auftauchte, wenn es schon fast zu spät dafür war. Ich habe gehört dass es dafür wohl eine Begründung gibt (und er nicht direkt eingreifen darf, wenn ich mich nicht irre), allerdings ist davon in diesem Buch leider keine Rede, soweit ich mich erinnere.
    Die zweite Hälfte fand ich aber auch deutlich besser als die erste, schön dass es dich dann doch noch überzeugen konnte.

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