[REZENSION] WOLKENSCHLOSS – KERSTIN GIER

Wolkenschloss - Kerstin GierBuch: Wolkenschloss

Autorin: Kerstin Gier

Verlag: FJB

Originalsprache: Deutsch

Erschienen: Oktober ’17

Reihe: Nein

 

KLAPPENTEXT:

Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz. (Quelle Klappentext & Bild: fischerverlage.de)

 

MEINE MEINUNG

Bereits vor zwei Jahren hat die Autorin bei einer Lesung (ja, ich hatte das Glück Kerstin Gier bei einer Lesung zu sehen *_*) ,,Wolkenschloss“ in der Rohfassung angekündigt. Ich war sehr gespannt, weil ich von Frau Gier bisher nur Fantasy Jugendbücher und Erwachsenenliteratur (die Müttermafia-Trilogie ist einfach göttlich!) gelesen habe und ,,Wolkenschloss“ ja in keine der beiden Kategorien wirklich passt. Ob mich das Buch trotzdem überzeugen konnte, erfahrt ihr jetzt.

Das Cover:

Wahnsinn *_* das Cover für Wolkenschloss gehört für mich zu den schönsten und bezauberndsten Buchcovern in der ganzen Buchwelt. Tolle Arbeit vom Verlag bzw. der Illustratorin.

Die Figuren: 

Fanny Funke als Jahrespraktikantin bzw. Mädchen für alles, ist mit ihren 17 Jahren und ihrer Art eine tolle Protagonisten, welche die Geschichte problemlos tragen kann. Obwohl sie ihre Momente hat und man sich als Leser durchaus mit ihr identifizieren kann, geht sie meiner Meinung nach dem den Nebenfiguren etwas unter.

Besonders interessant sind in ,,Wolkenschloss“ die Nebencharaktere. Allen voran Don Burkhard Junior, der mir zwar gehörig auf die Nerven ging, dennoch positive Auftritte hat. Ebenso sind auch die vielen Angestellten und Hotelgäste ein illustres Grüppchen, bei dem jeder eine andere Macke oder Besonderheit hat. Kerstin Gier hat sich hier selber übertroffen und Personen geschaffen, welche einfach perfekt in das wunderschöne Ambiente des Hotels passen. Sei es der Millionenschwere Russe mit dem Leibwächter, die Pagen aus einer anderen Zeit, der hyperventilierende Wellnesschef oder der jähzornige Hotelchef, der Lesespass ist garantiert.

Der Inhalt

Als Leser begleitet man Fanny Funke bei ihren alltäglichen Hoteltätigkeiten und lernt dabei viele Eigenschaften des ,,Wolkenschlosses“ kennen. Neben der Kinderbetreuung kommt das Kindermädchen einem dramatischen Spiel auf die Spur, welches ab ca. Seite 60 richtig Fahrt aufnimmt. Bis Seite 60 fand ich die Geschichte ehrlicherweise unglaublich langweilig. Es ging nicht voran und man schleppte sich von Seite zu Seite. Nach dieser zähen Anfangspause habe ich das Buch für zwei Wochen zur Seite gelegt und verspürte erst diese Woche wieder die Lust, das Buch weiterzulesen. Zum Glück habe ich ,,Wolkenschloss“ weitergelesen, den wie oben beschrieben fängt es ab da richtig spannend zu werden. Zwar gibt es durchaus die ein oder andere etwas langfädige Zwischenszene, gesamthaft betrachtet war das Buch aber trotzdem ein Lesespass. Besonders interessant fand ich die Thematik, welche in der Mitte des Buches aufgenommen wird und erst am Ende aufgelöst wird. Irgendwie gab es dann doch den einen ,,Aha-WAS?“-Moment, mit welchem das Buch bei mir wieder Pluspunkte sammeln konnte. Ansonsten trägt das Buch die typische Handschrift der Autorin, welche ich besonders in Silber unglaublich mochte und weswegen ich auch in Zukunft jedes Buch der Autorin lesen werde.

Bezüglich der angedeuteten Liebesgeschichte im Klappentext braucht ihr keine Angst zu haben, sie nimmt an keiner Stelle im Buch die Oberhand 🙂

 

Fazit:

Obwohl ich den Anfang sehr zäh und langweilig fand und es die ein oder andere etwas langatmige Szene im Buch gibt, konnte mich die Geschichte mit ihrer tollen Atmosphäre, dem typischen Kerstin Gier Humor und dem wunderschönen und magischen Ambiente überzeugen. Zum Cover brauche ich nichts mehr zu sagen *_* Ich gebe dem Buch knappe und dennoch verdiente 4 Sterne.

 

Schriftzug Laura

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