[REZENSION] Zwei an einem Tag

Buch: Zwei an einem Tag

Autor: David Nicholls

Original: Englisch

Erschienen: Mai ’11

Klappentext: Gerade stelle ich mir dich mit vierzig vor!« Es ist der 15. Juli 1988, und Emma und Dexter, beide zwanzig, haben sich bei der Abschlussfeier kennengelernt und die Nacht zusammen durchgemacht. Am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in den zwanzig darauffolgenden Jahren? Werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können, weiterhin immer gerade knapp verpassen?

Meine Meinung

Zwei an einem Tag fiel mir spontan bei meinen Verwandten Zuhause in die Hände und da ich den Film damals unglaublich langweilig fand, wollte ich der Geschichte rund um Emma und Dexter in Buchform eine zweite Chance geben. Vorneweg sei gesagt, das dass Buch definitiv besser ist als der Film, leider aber auch nicht ganz zu überzeugen weiss. Wieso und weshalb, kommt jetzt:

Die Geschichte beginnt mit der Nacht, welche Dexter und Emma auf dem College ,,zusammen“ verbringen und grossen Einfluss auf ihr weiteres Leben haben wird. Mir persönlich war es beim lesen schleierhaft, wieso die beiden sich seit dieser Nacht nicht mehr vergessen können. Meiner Meinung nach haben die beiden nichts gemeinsam und unvergesslich war diese Zeit auch nicht wirklich. Trotzdem verfolgt man als Leser die ,,Liebesgeschichte“ der beiden über die Jahre hinweg, bis sie sich schlussendlich irgendwo wieder treffen und sich plötzlich auf diese Nacht besinnen und wie sie einander doch lieben würden. *Hier bitte Geigenmusik und fliegende Rosenblätter vorstellen*

Kennt jemand von euch ,,Love Rosie“? Zwei an einem Tag hat ein ähnliches Konzept, welches aber viel schlechter umgesetzt wurde. Ich fand die Chemie zwischen Dexter und Emma hat nicht gestimmt und das Konstrukt um ihre ,,Beziehung“ war unglaubwürdig und teilweise sehr nervig. Während Emma dem Typen das ganze Buch lang hinterher trauert und vor sich hin jammert, geniesst Dexter das Leben bis ihm einfällt das es da ja noch eine Frau gab. Mehr als einmal wollte ich Emma richtig durchschütteln.

Apropos durchschütteln und aufregen, zum grössten Kritikpunkt komme ich ja erst noch: Dexter. Ein unglaublich arrogantes Arschloch, welcher die Anderen nur benutzt und sich dann wundert wieso niemand mehr da ist. Dexter war mir so dermassen unsympathisch so was habe ich in Bücher wirklich selten.

Dadurch das man die beiden Charaktere ihr ganzes Leben lang begleitet, wurden die Kapital dementsprechend gestaltet. Jedes Kapital beschreibt einen anderen Tag und das Datum ist jeweils die Kapitelüberschrift. Das Buch ist ausserdem in verschiedene Teile unterteilt, welche ca. einem Jahrzehnt im Alter der Charaktere entspricht.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen aber sonst nichts besonderes.

Fazit:

Obwohl ich ,,Love, Rosie“ wirklich mochte, konnte mich ,,zwei an einem Tag“ nicht überzeugen. Neben den unsympathischen Protagonisten, war mir das ganze zu unglaubwürdig. Zum Ende sage ich jetzt besser mal nichts. Von mir gibt es 3/5 Sternen

Schriftzug Laura

 

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