[REZENSION] The Sun Is Also A Star

The Sun is also a Star.

 

Buch: The Sun Is Also A Star

Reihe: Nein

Autor: Nicola Yoon

Verlag: Dressler

Erschienen: März ’17

 

 

Klappentext:

Schicksalsfäden einer grossen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden. (Quelle: Dressler Verlag)

 

Meine Meinung

Charaktere:

Im Grund gibt es in diesem Buch zwei Hauptcharaktere und deren Geschichte. Zum Einen hätten wir hier Daniel. Er ist der Sohn von Einwanderer und lebt seit seiner Geburt in den USA. Sein Leben ist bereits verplant und er hat eigentlich kaum die Möglichkeit aktiv an der Planung dabei zu sein. Der Charakter Daniel entspricht fast 100% den gängigen Klischees, welche man über asiatische Kinder hat. Ich als Leserin mochte ihn zwar, aber etwas besonderes war er in meinen Augen nicht.

Zum Anderen wäre da Natasha. Wie der Klappentext verrät ist sie keine amerikanische Staatsbürgerin und soll noch am selben Tag abgeschoben werden. Sie wird als eine starke Persönlichkeit mit sehr viel Kampfgeist beschrieben, welche durch ihre Begegnung mit Daniel eine andere Seite des Lebens kennenlernt. Leider war sie mir teilweise zu zickig, zu Möchtegern und so dermassen von Vorurteilen belastet, das ich mir einfach keinen Reim darauf machen kann, wie Daniel sich in sie verlieben konnte.

Daneben lernen wir sehr viele Nebencharaktere kennen, welche manchmal nur am Rande mit den beiden Hauptprotagonisten zu tun haben. Diese Zwischenkapitel fand ich unheimlich störend und am liebsten hätte ich sie ausgelassen.

Inhalt:

Der Grundgedanke des Buches behandelt eigentlich die Frage, wie viel Zeit es braucht um sich in Jemanden zu verlieben und wie ein einziger Tag das Leben von sehr vielen Menschen verändern kann. Gute Idee – mittelmässige Umsetzung. Liebe auf den ersten Blick gibt es und eine solche Geschichte wie die zwischen Daniel und Natasha ist sicherlich auch schon vorgekommen, aber  Nicola Yoon hat meiner Meinung nach viel zu sehr von ihrem ersten Buch abgeschaut. Die Hauptprotagonisten waren von der Einstellung her genau gleich wie die aus ,,Du neben mir und zwischen uns die halbe Welt“ nur in getauschten Rollen. Ebenso hat mich auch das Ende nicht wirklich überrascht und ich fand das ganze Buch nichts Besonderes.

Schreibstil:

Generell finde ich ihren Schreibstil sehr gut und leicht lesbar. An manchen Stellen wird er aber so ausschweifend und philosophisch, das ich beim lesen den Faden verloren habe. Eventuell liegt das auch daran, das ich die Geschichte mitunter etwas langweilig und nervig (besonders die Zwischenkapitel) fand.

Cover:

Leider finde ich das Cover auch nicht bombastisch. Es ist ein schönes Cover, aber vom Hocker gerissen hat es mich leider nicht.

Fazit:

Nicola Yoon hat mit ,,The Sun Is Also A Star“ eine gute Idee verfolgt, welche ihr aber in der Umsetzung nur mittelmässig gelungen ist.

Von mir gibt es knappe 3 Sterne.

Schriftzug Laura

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