{FILMREZENSION} Deepwater Horizon

Wer hat das Unglück um die ,,Deepwater Horizon“ 2010 nicht mitbekommen? Neben den vielen Toten und Verletzten folgte eine Ölkatastrophe, welche unzähligen Tieren das Leben kostete. Nun gibt es einen Film über das Unglück und die Situation auf der Bohrinsel selber. Ich gebe es zu, am Anfang wollte ich den Film wegen Dylan O’brien sehen aber nachdem ich den Film nun gesehen habe muss ich sagen, es geht um viel mehr als nur um die Schauspieler.

Inhalt: 

Der Film erzählt die Geschichte um den Cheftechniker Mike Williams der am Tag des Unglücks auf der Bohrinsel Dienst hatte. Mike erzählt den Verantwortlichen immer wieder welche Sachen auf der Insel nicht gut laufen bzw. unbedingt repariert werden müssen und was sie unter gar keinen Umständen machen sollen. Als ein Verantwortlicher von BP der Mannschaft druckt macht, weil sie im Zeitplan hinten liegen, werden wichtige Tests falsch interpretiert und eine riesen Katastrophe passiert. Mike erweist sich daraufhin als Held und versucht die Mannschaft und sich selber irgendwie zu retten, doch das Unglück ist schon zu weit fortgeschritten.

Meine Meinung

Inhalt: Es ist ein Hollywoodfilm und natürlich wurde viel dazugedichtet und spektakulärer gemacht, trotzdem denke ich das die Grundhandlung genau so abgelaufen ist. Teilweise hat es mir wirklich den Atem verschlagen und ich habe mit den Figuren im Film gezittert und mit ihnen gebangt. Neben der Haupthandlung gibt es immer wieder Einblicke in das Leben von Mikes Familie und wie seine Frau und die gemeinsame Tochter das Unglück miterlebt haben. Der Film orientiert sich wirklich nur an der Crew selber das heisst es geht nicht um die Umweltfolgen oder die Schuldfrage. Besonders berührt hat mich das Ende des Films, in welchen allen Opfern noch einmal einzel gedenkt wurde. Ebenso wurde auch noch ein Einspieler gebracht, wie die Verantwortlichen vor Gericht stehen. Der Plot ist eine gute Mischung zwischen der Wahrheit und der schöpferischen Freiheit eines Films.

Figuren: Der Fokus liegt wie schon gesagt auf Mike Williams. Neben ihm gibt es aber grössere Nebenfiguren, welche die Geschichten in ein paar zusätzlichen Blickwinkel erzählen. Dazu zählen beispielsweise Jimmy Harrell (Chef der Ölplattform), Caleb Holloway (Mitarbeiter für die Wartung der Ausrüstung), Andrea Fleytas (Brückenoffizierin) und Donald Vidrine (BP-Vorstandmitglied). Die Personen wurden dem Publikum offen gezeigt sprich, man erfährt auch einige Details über ihr Privatleben und es gibt immer wieder einen Rückblick darauf. Für mich persönlich standen alle im Vordergrund.

Effekte: Die Effekte sind gut gemacht und meiner Meinung nach waren sie genau richtig dosiert. Es gibt bis auf eine Szene keinerlei übertriebene oder unglaubwürdige Momente und für mich war schon alleine die Vorstellung grauenhaft, das so etwas überhaupt in diesem Ausmass passieren kann.

Musik: Die musikalische Untermalung der Dramatik wurde gut eingesetzt aber irgendwelche nennenswerte Stücke oder Momente gibt es keine. Für mich steht das aber bei diesem Film auch nicht im Vordergrund.

Kritik: Obwohl der Film gut war, sollte man nicht vergessen das es sich hier um einen Actionfilm aus dem Hause Hollywoods handelt. Es ist keine 100% Biografie dessen, was an diesem schlimmen Tag passiert ist.

Fazit: Ich gebe dem Film 4 Sterne. Er ist gut gemacht und man erfährt viel über das Unglück aber es ist keine Biografie und die Folgen vor allem für die Natur sind aussen vor geblieben. Nichtsdestotrotz ein guter Film den man sich anschauen sollte.

Hat jemand von euch den Film schon gesehen?

Schriftzug Laura

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4 Gedanken zu “{FILMREZENSION} Deepwater Horizon

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