[Rezension] Demon Road – Derek Landy

Buch: Demon Road – Hölle und Highway

Reihe: Ja, Trilogie

Original: Englisch

Autor: Derek Landy7869

Verlag: Loewe

Seitenzahl: 480 Seiten

Erschienen: August 16

Klappentext

Wenn ihr glaubt, eure Eltern wären schwierig, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!

Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen.
Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken … (Quelle: http://www.loewe-verlag.de)

Meine Meinung

Derek Landy ist vielen bekannt als der Autor von ,,Skulduggery Pleasant“. Auch ich habe die Reihe angefangen, musste aber leider sagen das es mich nicht so von sich überzeugen konnte. Als ich den Klappentext von ,,Demon Road“ gelesen habe war ich jedoch 100%überzeugt und habe mir das Buch gleich vorbestellt, so das ich es dann pünktlich zum Erscheinungsdatum hatte. Derek Landy hat mich dann auch beim lesen überzeugt weil das Buch (fast) alles gehalten hat, was der Klappentext versprochen hat. In welchem Umfang das erfahrt ihr jetzt in meiner Rezension.

Charaktere

Wie sieht die klassische Hauptperson in einem Jugendbuch aus? Meistens blond, gross, schlank, perfekt und kriegt meistens was sie will. Amber ist genau das Gegenteil. Sie ist eher pummelig, wird nicht wahr genommen und tümmelt sich gerne in Internetforen rum. Ihre Eltern sind auch nicht für den ,,beste Eltern“-Award nominiert und so lebt Amber eher ein undurchschnittliches Leben. Das Derek Landy einmal ein völlig anderes Mädchen beschrieben hat, welches so gar nicht in dieses Genre passt, macht den Reiz dieser Geschichte aus. Ich persönlich konnte mich gut mit ihr identifizieren und litt mir ihr mit. Im Laufe des Buches macht Amber sowohl körperlich wie auch charakterlich eine krasse Wendung durch (wie spoilere ich jetzt nicht) und die Art und Weise fand ich sehr gut. Der Autor schafft hier eine Art Metaille, welche jeweils für die andere Seite kämpft. Sozusagen wurde hier zwischen den Zeilen eine Botschaft vermittelt, welche in der heutigen Zeit immer mehr eine Rolle spielt.

Zur Seite steht Amber im Kampf gegen ihre Eltern der etwas verschwiegene und anfangs griesgrämige Milo. Er hat durchaus etwas mysteriöses an sich und im Laufe der Geschichte erfährt man mehrere dunkle Geheimnisse aus seiner Vergangenheit und hier hat sich der Autor noch einmal richtig was überlegt. Diese Idee fand ich so genial (wenn auch ziemlich gruselig und horrormässig) das mir eine richtige Gänsehaut über die Haut gekrochen ist. Seine Person habe ich mir irgendwie immer als jüngerer Mann vorgestellt, obwohl er eigentlich schon viel älter ist.

Dann gibt es hier noch Glen. *anschmachten hoch 10*. Keine Angst es gibt keine Liebesschnulze im Buch (zum Glück) auch wenn mir Glen als der perfekte Kandidat dafür erscheint. So spontan würde ich ihn als den liebeswürdigen tollpatschigen Trodell von nebenan bezeichnen. Gemein aber ich finde es hat was. Für mich war neben Amber meine liebste Figur.

Inhalt

Krass, Krasser, DEMON ROAD. Ich will euch nichts vor machen, die Story hat Horrorfilmpotenzial. Es kommt die ein oder andere grausige Szenen vor in dem ich jedem mit einem guten Kopfkino (wie mir) einen guten Appetit wünsche. Derek Landy hat sich in diesem Buch selbst übertroffen. Eine gute Wendung jagt die Nächste und die gut ausgearbeiteten Nebenfiguren lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Vampire, Serienkiller, Dämonen, jep für den Monat Oktober ist das durchaus passend.

Für mich persönlich hat sich die Geschichte an ein paar Stellen etwas gezogen, was ich sehr schade fand. Vor allem der Anfang beginnt sehr, sehr langsam und nimmt erst mit der Zeit etwas fahrt auf. Dadurch das man eigentlich schon von Anfang wusste, was es mit den Eltern von Amber auf sich hatte, wartet man beim lesen auf den grossen Showdown am Ende, welche man trotz der vielen Nebenhandlungen nie aus den Augen verliert.

Am Schluss gab es noch eine kleine Wendung, welche mich etwas aufgeregt hat und die mir das Buch ziemlich versalzen hat. Ich warte jedoch auf den zweiten Band und drücke die Daumen das es irgendwie noch eine Wendung dazu gibt.

Neben all dem Grusel darf natürlich eines nicht vergessen werden, der Humor. Und Leute, der ist definitiv vorhanden. Teilweise war es wirklich in den schlimmsten Szene ein Satz, der die Schärfe etwas gemildert hat und man einfach laut loslachen musste. Sehr gut gemacht.

Schreibstil

Mister Landys Schreibstil war sehr angenehm und leicht zu lesen. Es wird nicht lange drum herum gefackelt sondern klar und auf den Punkt beschrieben.

Cover

Über das deutsche Cover zu diesem Buch liess der Loeweverlag im Vorfeld abstimmen. Ich habe auch die anderen beiden Cover gesehen und ich muss sagen, es sieht nicht schlecht aus aber mir gefällt das englische viel besser.

Fazit

Ein richtig geile Story mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur, welche einem Gänsehaut beschehrt. Trotz der einen oder anderen Länge gibt es von mir 4.5/5 Sternen und eine ganz klare LESEEMPFEHLUNG!! Ich muss mich jetzt beherrschen, sonst hole ich mir die anderen Teile auf englisch und dann rege ich mich wieder darüber auf das sie nicht zusammen passen…

 Schriftzug Laura

 


					
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Ein Gedanke zu “[Rezension] Demon Road – Derek Landy

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