{Rezension} Ich und die Walter Boys – Ali Novak

Fakten

Buch: Ich und die Walter Boys
Reihe: Ja
Original: Englisch
Autorin: Ali Novak
Verlag: Cbt (Random house)
Seitenzahl:
ca. 450
Erschienen: 
August  2016

 

 

Inhalt

Jackie hasst unvorhersehbare Ereignisse. Als perfekte Tochter hat sie ihr Leben in New Yorks High Society fest im Griff und sonnt sich in der Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Mit einer Lawine unvorhersehbarer Ereignisse: 1. Jackie steht plötzlich alleine da. 2. Sie muss zu ihrer Vormundfamilie, den Walters, nach Colorado ziehen. 3. Die Walters haben nicht nur Pferde, sondern auch zwölf Söhne! Mitten in der Pampa, allein unter Jungs von 6 bis 21, für die Privatsphäre ein Fremdwort ist, lautet Jackies erster Gedanke: Nichts wie weg. Und ihr zweiter: Moment … ein paar der Kerle sehen unfassbar gut aus! Quelle

Meine Meinung

Der Klappentext des Buches klang einfach gigantisch. Junges Mädchen nach einem Schicksalsschlag trifft 12 Jungs am Ende der Welt. Drama, Liebe, Contemporary und ein rosarotes Zuckerwatten Einhorn Happy End. Habe ich genau das bekommen was ich erwartet habe? Jein. Im Grunde ist die Story genau das was man erwartet aber irgendwie auch wieder nicht. Wieso und weshalb, erfahrt ihr in meiner Rezi.

Charaktere

Eigentlich bräuchte eine gute Contemporary Geschichte nur zwei Hauptcharaktere und ein paar uninteressante Nebencharaktere. In ,,Ich und die Walter Boys“ bekommt man viel zu viele Charaktere für diese Seitenzahl. Euch alle Walter Boys und deren Persönlichkeiten vorzustellen, würde total spoilern und theoretisch schon die ganze Geschichte erzählen, deswegen beschränke ich mich auf ein paar davon.

Jackie ist ein typisches Mädchen wie man es sich vorstellt. Gut aussehend, reich, Streber, strahlende Zukunft und hat die perfekte Familie. Sie muss mit einem Schicksalsschlag zurechtkommen, denn man so nicht mal seinem schlimmsten Feind wünschen würde und das verändert sie. Teilweise versteht man es sehr gut, was sie durchmacht aber in manchen Situationen reagiert sie wie eine 13- Jährige und in Anderen überhaupt nicht. Ihre Moral ist an einer Stelle in der Geschichte nicht vorhanden. Wenn ihr die Stelle lest, wisst ihr was ich meine. Dennoch war sie mir sympathisch, weswegen ich sie als Protagonistin akzeptieren konnte.

Danach hätten wir Cole, ebenfalls 0815. Toller Typ, Mädchenschwarm, harte Schale weicher Kern und ein grosses Ereignis in seiner Vergangenheit das ihn verändert hat. Ich fand ihn als Jackies Loveintress nicht wirklich interessant und auch nicht gut gewählt. Sorry aber in dieser Geschichte passten für mich die beiden Hauptcharaktere nicht zusammen.

Als nächstes hätten wir Nathan, und Leute dieser Protagonist ist die perfekte Wahl für Jackie. Er ist süss, nett, höflich und man merkt einfach, dass die Chemie zwischen den beiden stimmt. Leider ist er erst 14, was wahrscheinlich extra so gewählt wurde. Aber hey, es gibt ja noch einen zweiten Band, ich gebe die Hoffnung noch nicht auf.

Ebenfalls interessant war Isaac. Leider erfährt man von ihm praktisch nicht so viel. Genau dieser Punkt hat mich extrem gestört. Ich weiß, dass es eine Menge von Charakteren in dem Buch gibt. Aber manche (und leider die falschen meiner Meinung nach) bekommen sehr viele Auftritte während andere wiederum gar nicht beleuchtet werden. Jeder der Walter Boys hat seinen kurzen Präsentaugenblick in einer Kennenlernphase mit Jackie, aber danach verschwinden sie wieder aus dem Rampenlicht. Schade, denn die interessanten Charaktere gehen einfach verloren zugunsten der weniger Interessanten.

Inhalt

Der Inhalt fand ich nicht schlecht, auch wenn für mich das Liebesdreieck einfach grandios daneben war. Moralisch so was von falsch.

Das Ende fand ich unstimmig, weil viel zu viele Fragen offen geblieben sind. Ich habe dann später erfahren, dass es eine Reihe wird und deshalb warte ich auf den folge Band.

Leider ist auch im zweiten Teil der Geschichte der Humor flöten gegangen, der mir im ersten Teil einfach gefallen hat und etwas lustigen und leichtes mit sich gebracht hat.

Schreibstil

Der Schreibstil war okay. Angenehm zu lesen und konnte mich in seinen Bann ziehen.

Cover

Das Cover finde ich toll. Erinnert mich irgendwie an das von ,,Hart of Dixie“.

Fazit

Eine Contemporary Geschichte die zu viel von der Klischeetruhe eingebaut hat und die mit zu vielen Protagonisten reinhaut. Trotzdem ein gutes Buch, 3.5/5 Sternen.

Schriftzug Laura

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