Rezension: Ich und Earl und das sterbende Mädchen von Jesse Andrews

Autor: Jesse Andrews
Titel: Ich und Earl und das sterbende Mädchen
Seitenanzahl: 400 Seiten (218 Seiten Geschichte)
Verlag: Heyne HC
Preis: 14,99 Euro (Gebundene Ausgabe) //hier//
Erscheinungsdatum der Erstausgabe: 
30.09.2013

 

 

Klappentext

Was Greg mag: sich in der Schule so unauffällig zu verhalten, dass er nahezu unsichtbar wird. Gelegentlich mit seinem Freund Earl einen Film zu drehen. Seine Ruhe. Was er nicht mag: die Idee seiner Mutter, der todkranken Rachel beizustehen. Womit er nicht gerechnet hat: Rachel selbst, die keinen braucht, der sie bemitleidet, und die ihre ganz eigene Vorstellung von jenen Tagen hat, die ihre letzten sein könnten …

Die Taktik des siebzehnjährigen Greg ist ganz klar: Sich möglichst aus allem raushalten, so übersteht man die Highschool-Jahre am besten, ohne in irgendeiner unliebsamen Clique zu stranden. Einzig mit dem zynischen Earl ist Greg befreundet – wobei »befreundet« es nicht ganz trifft. Earl und er haben vielmehr ein gemeinsames Projekt. Sie drehen Filme, in denen sie den Klassikern der Filmgeschichte nacheifern. Als Gregs Sandkastenfreundin Rachel an Leukämie erkrankt und Greg sich »um sie kümmern« soll, sieht er nur eine Chance, dem Auftrag nachzukommen und gleichzeitig seinen Prinzipien treu zu bleiben: Greg und Earl drehen einen Film für Rachel. Und irgendwann währenddessen kommt Greg dann doch aus der sicheren Distanz hinter der Kamera hervor und nimmt von Rachel Abschied … – Quelle

Zusammenfassung

Greg hat seine eigene Taktik um in der Schule klarzukommen und hat keine wirklichen Freunde. Der Einzige der annähernd als Freund bezeichnet werden kann ist Earl, der in einer Problemfamilie lebt. Beide drehen zusammen Filme, die sie jedoch niemanden zeigen und sie auch selbst nicht gut finden. Als eine frühere „Freundin“ an Krebs erkrankt, muss sich Greg mit ihr auseinandersetzten, als seine Mutter ihn dazu drängt. Auch Earl wird mit reingezogen, was ihn jedoch weniger zu stören scheint. Greg jedoch geht es auf die Nerven und er weiß auch nicht genau was er tun soll oder wie er sich zu verhalten hat. Als Rachel wieder aus dem Krankenhaus kommt, sollen Greg und Earl ihr einen Film drehen, da Rachel die Einzige ist die ihre Filme jemals gesehen hat und ihr Freude machen.

Erster & letzter Satz

Um alles, was passiert ist, verstehen zu können, müsst ihr zunächst von der Prämisse ausgehen, dass die Highschool nervt – Seite 8

 

>>Ich hab schon besseres gegessen.<< – Seite 218

Meine Meinung

Vorwort von mir

Alle Reznsionen von diesem Buch vielen sehr negativ aus und aus diesem Grund wollte ich unbedingt wissen warum.

Meinung

Ich finden den Look von dem Cover sehr schön und auch dieses „Retroartige“ finde ich auf eine gewisse Art und Weise passend.

Die Geschichtsidee an sich finde ich in Ordung, auch wenn es schon viele Bücher gibt, wo es um die Krankheit Krebs geht (siehe: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“). Der Autor selbst oder Greg (genau kann man das nicht wirklich sagen) sagt jedoch selbst, dass es keine typische Geschichte ist und betont immer wieder wie unromantisch das Ganze wäre.

Die Umsetzung ist jedoch nicht wirklich gut gelungen. Denn die Geschichtsidee ist nicht der Hauptbeschandteil des Buchs. Die Ansichten von Greg sind teilweise zwar interessant, aber an manchen Stellen einfach überflüssig. Außerdem ist es total nervig, wenn der Autor/Greg selbst das Buch dauernd runter macht und schreibt wie schlecht es doch ist. Am Anfang fand ich dies sehr amüsant, aber je mehr ich laß, desto mehr wollte ich einfach nur schreien, dass er es dann doch seien lassen solle dieses Buch zu schreiben. Auch das ständige Betonen, dass er Rachel nicht liebe gig mir relativ schnell auf die Nerven.

Man hat so gut wie keinen Einblick in die anderen Charaktere, außer in Greg. Dieser ist an einigen Stellen gar nicht zu verstehen, was seine Handlungen und Gedanken angeht. Doch wie schon erwähnt sind einige Ansichten sehr interessant und amüsant. Außer das Earl gerne Fikalwörter benutzt weiß man nur, dass er in einer ziemlichen Problemfamilie lebt. Sehr agressive Geschwister und ähnliche Sachen. Er ist trotzdem feinfühliger als Greg, was man im Umgang zu Rachel bemerkt und am Schluss wurde er mir sympatischer als Greg.

Einige Besonderheiten hat das Buch. Es werden immer wieder Dialoge in Regieanweisungen geschrieben und zwischendurch erfährt man einiges von dem Schreibprozess des Autors, welchen man mit der Hauptperson glaichsetzten kann.

Die Geschichte habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen und an vielen Stellen hätte ich gerne mehr Erfahren oder mehr Hintergrundinformationen gehabt.

Fazit

Alles in einem glaube ich, dass der Autor ein Buch schreiben wollte, welches anderes ist als die anderen Krebsgeschichten. Er wollte es realer wirken lassen, als die ganzen Romanzen in anderen Büchern. In meinen Augen hat er dies ur teilweise geschafft und hat ein Buch geschrieben in dem er sich selbst und dem Leser immer wieder klar machen muss, dass alles schlecht ist. Man sollte sich ein eigenes Bild von dem Buch machen, doch es ist keine Schande es nicht gelesen zu haben.

Deswegen bekommt das Buch von mir 2 1/2 Sterne.

★ ★ ☆

Dankeschön…

Auch dieses Buch ist wieder ein Rezensionsexemplar von blogger.randomhouse.de. Ich bin wieder sehr dankbar, dass mir dieses eBook zur verfügung gestellt wurde und möchte mich bei dem Team und meiner Pressebetreuerin, Elvina Prähofer, bedanken.

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4 Gedanken zu “Rezension: Ich und Earl und das sterbende Mädchen von Jesse Andrews

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